Nato-Chef Rutte sieht im Tomahawk-Kauf Deutschlands kein Eskalationsrisiko
Zusammenfassung
Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht im geplanten deutschen Kauf von US-Tomahawk-Raketen kein erhöhtes Eskalationsrisiko mit Russland, sondern betont deren Rolle für die gegenseitige Abschreckung. Die USA haben der Bundesregierung die Genehmigung für den Verkauf der Marschflugkörper und zugehöriger Typhon-Startsysteme erteilt, was als Vertrauensgewinn in die gemeinsame Verteidigungsfähigkeit gewertet wird. Mit einer Reichweite von rund 2.500 Kilometern übertreffen die Tomahawks das bisherige deutsche Taurus-System deutlich.