Wiederherstellungsverordnung: AGR fordert Kurskorrektur bei der nationalen Umsetzung
Zusammenfassung
Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) warnt in ihrem Positionspapier, dass die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung (WVO) zusätzliche Flächenbindungen und Bewirtschaftungsauflagen mit sich bringen könnte, die das Holzaufkommen reduzieren und die Versorgungssicherheit sowie Investitionen in klimafreundliche Holznutzung gefährden. Die AGR fordert stattdessen eine klimadynamische Bewertung von Waldökosystemen, die Anerkennung nachhaltiger Waldbewirtschaftung als Beitrag zum Naturschutz sowie eine umfassende Berücksichtigung der Holzversorgung und regionalen Wertschöpfung bei der nationalen Umsetzung. Langfristig plädiert die AGR für eine grundlegende Überarbeitung der WVO auf EU-Ebene.