Gesetzesvorhaben zur „Natürlichen Infrastruktur“: Neue Vorgaben mit Folgen für die Holzversorgung
Zusammenfassung
Das Bundesumweltministerium plant mit einem Gesetzentwurf zur „Natürlichen Infrastruktur“ neue Vorgaben, die unter anderem die Erhöhung des Flächenziels für Biotopverbünde auf 15 % und einen höheren Kompensationsbedarf bei Eingriffen vorsehen. Diese Maßnahmen könnten die aktive Waldbewirtschaftung einschränken und das heimische Rohstoffangebot für die Holzindustrie verknappen, was von der AGR kritisch bewertet wird. Der Entwurf befindet sich in der Ressortabstimmung, und die Verbände werden den Prozess eng begleiten.