Neue Zollgebühren: Handelsverband drängt auf schnelleren Customs Data Hub
Zusammenfassung
Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue EU-Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten, bei denen Sendungen unter 150 Euro je nach Warenkategorie drei Euro kosten. Der Handelsverband Sachsen e.V. kritisiert, dass diese Gebühr allein die Marktüberwachung nicht ersetzt und fordert einen früheren Start des EU‑weit geplanten Customs Data Hub, idealerweise vor 2028, um Verstöße schneller zu erkennen und durch Sanktionen wirksam zu bekämpfen. Ziel sei ein fairer Wettbewerb und der Schutz von Verbrauchern vor unsicheren Produkten.