Logistik in Deutschland wird mehr Strom benötigen als Stahl- und Chemieindustrie zusammen
Zusammenfassung
Eine Studie der RWTH Aachen zeigt, dass der Strombedarf des Logistiksektors in Deutschland bis 2045 auf 186 TWh steigen wird – achtmal höher als heute und mehr als die Stahl- und Chemieindustrie zusammen. Der Haupttreiber ist die gesetzlich vorgeschriebene Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs, bei der bis 2040 90 % aller neu zugelassenen Lkw emissionsfrei sein müssen, was allein 155,8 TWh des Strombedarfs ausmacht. Der DSLV fordert daher einen beschleunigten Netzausbau und die Beseitigung von Engpässen, damit die Elektrifizierung der Logistik nicht am Stromnetz scheitert.