Spargesetz: Apotheken haben schon Milliarden eingespart – neue Belastungen nicht möglich
Zusammenfassung
Apothekerinnen und Apotheker in Berlin fordern, dass die geplante Erhöhung des Apothekenabschlags von 1,77 auf 2,07 Euro pro Medikament ab 2027 nicht umgesetzt wird, da sie bereits seit 2013 Milliarden an Einsparungen für die Krankenkassen geleistet haben. Sie kritisieren, dass weitere finanzielle Belastungen überproportional und gefährlich seien, da sie die Planungssicherheit mindern und neue Apothekengründungen in strukturschwachen Regionen erschweren würden. Der Bundesrat hat bereits ein Veto gegen zusätzliche Belastungen erteilt, und die ABDA appelliert an den Bundestag, dieses Veto zu übernehmen.