Säge- und Holzindustrie fordert grundlegende Kurskorrektur beim Heizen mit Holz im GModG
Zusammenfassung
Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) fordert im Rahmen der Verbändeanhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) grundlegende Änderungen, da die geplanten Regelungen einen unverhältnismäßigen Eingriff in Rohstoffmärkte darstellen und die heimische Holzindustrie, den Holzbau sowie die Wärmewende gefährden würden. Besonders kritisiert wird das Kaskadenprinzip, das laut DeSH einem Ausschluss von Holz für die energetische Nutzung gleichkäme und damit die Produktion von Holzpellets stark einschränken würde. Der Verband warnt zudem vor zusätzlichen Bürokratiepflichten durch die EU-Entwaldungsverordnung und fordert praxistaugliche Rahmenbedingungen, um das Heizen mit Holz uneingeschränkt zu ermöglichen.