Speditions- und Logistikbranche braucht nachhaltige Entlastungen, keine zeitlich begrenzten Krisenrabatte
Zusammenfassung
Die militärische Eskalation im Nahen Osten hat die deutsche Speditions- und Logistikbranche stark belastet, da Blockaden in der Hormus-Meerenge und Luftverkehrssperren mehrere Verkehrskorridore lahmlegen. Durch drastisch steigende See- und Luftfrachtraten sowie erhöhte Dieselpreise belasten die Unternehmen zusätzlich, weshalb der DSLV nachhaltige Entlastungsmaßnahmen statt zeitlich begrenzter Krisenrabatte fordert. Reedereien berechnen mittlerweile Notfall-Konfliktzuschläge von bis zu 4.000 US-Dollar, während viele Schiffe den Suezkanal meiden und alternative Routen wählen.