Kunststoffverarbeiter flächendeckend von Preisaufschlägen und Force Majeure betroffen
Zusammenfassung
Die Kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland sieht sich einer massiven Preissteigerung durch Rohstofflieferanten ausgesetzt, die auf Force-Majeure-Behauptungen zurückgeht. Zwei Drittel der Unternehmen haben bereits Preisaufschläge erfahren, während 39 % diese zurückgewiesen und 28 % detaillierte Erläuterungen forderten; 37 % prüfen alternative Lieferanten. Die Preissteigerungen von 40–60 % für PE und PP führen zu teilweise weitergegebenen Kosten, starkem Einfluss auf die Unternehmensergebnisse und Liquiditätsproblemen in einer ohnehin schwachen Nachfragephase.